{"id":238,"date":"2015-02-02T14:51:22","date_gmt":"2015-02-02T13:51:22","guid":{"rendered":"http:\/\/hkartor.se\/~vax\/arboretumnorr_wp\/?page_id=238"},"modified":"2016-11-21T12:36:14","modified_gmt":"2016-11-21T12:36:14","slug":"wildlife","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.arboretum-norr.se\/de\/wildlife\/","title":{"rendered":"Wilde Flora im Arboretum Baggb\u00f6le"},"content":{"rendered":"<p>Die nat\u00fcrliche, wilde Flora im Arboretum ist im Vergleich zu den umliegenden Gebieten bis auf wenige Ausnahmen gew\u00f6hnlich. Die Krautschicht zeichnet sich durch eine gro\u00dfe Anzahl des Gro\u00dfen Springkrauts aus, welches in diesem Teil Schwedens sonst nur selten vorkommt. Des Weiteren kann man hier <em>Carex utriculata <\/em>inspizieren, wenn man sich f\u00fcr die Pflanzengattung der Seggen interessiert. Als vorkommende Vertreter der Farne sind hier vor allem der Strau\u00dfenfarn und der in Nordschweden sehr seltene Echte Wurmfarn zu nennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Verschiedenen Pflanzenschichten im Arboretum:<\/strong><\/p>\n<p>Die Zusammenstellung der wild vorkommenden Baumarten im Gel\u00e4nde des Arboretums ist mehr oder weniger gew\u00f6hnlich. Sie setzt sich vorrangig aus Laubbaumarten wie Grau-Erle (<em>Alnus incana<\/em>), Birken (<em>Betula sp.<\/em>), Vogelkirsche (<em>Prunus avium<\/em>), Eberesche (<em>Sorbus aucuparia<\/em>) und Aspe (<em>Populus tremula<\/em>) zusammen, die weiter stromaufw\u00e4rts zu finden ist. Des Weitern w\u00e4chst die Gemeine Kiefer (<em>Pinus sylvestris<\/em>) an den H\u00e4ngen stromaufw\u00e4rts vom Gutshaus und erreicht dort genauso wie Aspe betr\u00e4chtliche Dimensionen. Die Strauchschickt besteht vorrangig aus jungen B\u00e4umen wie Weiden (<em>Salix sp.<\/em>) und eingemischten Roten Johannisbeeren (<em>Ribes rubrum<\/em>). In der Krautschicht sind ein paar auffallende Pflanzenarten anzutreffen. Die ungew\u00f6hnlichste unter ihnen ist wohl das Gro\u00dfe Springkraut (<em>Impatiens noli-tangere<\/em>), welches hier eines seiner nur drei bekannten Habitate in Norrland (Nordschweden) besiedelt. Das Springkraut hat sich \u00fcber das ganze Arboretum ausgebreitet und erreicht seine gr\u00f6\u00dfte Sch\u00f6nheit, wenn es im Sommer gelb, orchideenhaft bl\u00fcht. Eines seiner verwunderlichsten Merkmale ist sein Samenverbreitungsmechanismus. Wenn Sie die reife Samenschote sanft ber\u00fchren, so platzt sie und verspr\u00fcht somit ihre Samen so weit wie m\u00f6glich. Das Grosse Springkraut geh\u00f6rt der gleichen Gattung wie das Fleissige Lieschen (<em>Impatiens walleriana<\/em>) und das Neuguinea Springkraut (<em>Impatiens hawkeri<\/em>) an, welche beide als beliebte Topffplanzen bekannt sind. Eine der gew\u00f6hnlicheren Pflanzen ist das Maigl\u00f6ckchen (<em>Convallaria majalis<\/em>), welche Sie in gro\u00dfer Anzahl in Ost- und West Nordamerika sowie in Teilen von Europa finden k\u00f6nnen. W\u00e4hrend des Fr\u00fchlings k\u00f6nnen Sie den Duft dieser Pflanze im ganzen Arboretum riechen doch trauriger Weise zieht Dies auch viele Leute an, die das Areal leerpfl\u00fccken. Eine andere, reichlich vorkommende Art ist die vierbl\u00e4ttrige Einbeere (<em>Paris quadrifolia<\/em>) die mir einer gr\u00fcngelben Bl\u00fcte und einer gro\u00dfen schwarzen giftigen Beere ausgestattet ist. Der Beiname \u201equadrifolia\u201c bedeutet vierbl\u00e4ttrig doch k\u00f6nnen Sie mit ein bisschen Gl\u00fcck auch f\u00fcnfbl\u00e4ttrige Individuen finden. . \u201eKvarn\u00e4ngen\u201c beherbergt auch die Moschus-Erdbeere (<em>Fragaria moschata<\/em>), die wahrscheinlich ein \u00dcberbleibsel aus den Beeten des Gutshauses darstellt.<\/p>\n<p>Die Segge Carex urticulata w\u00e4chst hier normalerweise auf dem Grund von Schluchten. In Schweden ist ihre Verbreitung auf das Gebiet V\u00e4sterbotten und Norrbotten begrenzt. Die Pr\u00e4senz dieser Seggenart im westlichen Teil des Arboretums ist im s\u00fcdlichsten Teil des gesamten Verbreitungsraumes gelegen.<\/p>\n<p>Der Strau\u00dfenfarn ist vor allem im West-Nordamerika Teil des Arboretums zu finden. Dort kann man beobachten welch starken Eindruck die Farne im Fr\u00fchling und im Sommer hinterlassen, wenn sie den Boden dominieren. Strau\u00dfenfarn ist keine Seltenheit in wirtschaftlich genutzten W\u00e4ldern, aber die Wildpopulation wird immer kleiner und dessen Individuen dadurch immer seltener. Der Echte Wurmfarn hingegen kommt sehr \u00fcppig in S\u00fcdschweden vor, jedoch ist er nur selten im n\u00f6rdlichen Teil des Landes anzutreffen. Im Arboretum haben Sie die Chance ein paar der wenigen Pflanzen, zum Beispiel am Teich in \u201eKvarn\u00e4ngen\u201c zu beobachten. Fr\u00fcher wurden die Wurzeln des Echten Wurmfarns als Medizin gegen Wurmerkrankungen benutzt<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die nat\u00fcrliche, wilde Flora im Arboretum ist im Vergleich zu den umliegenden Gebieten bis auf wenige Ausnahmen gew\u00f6hnlich. Die Krautschicht zeichnet sich durch eine gro\u00dfe Anzahl des Gro\u00dfen Springkrauts aus, welches in diesem Teil Schwedens sonst nur selten vorkommt. 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